Rund 400 Fahrgäste nach Oberleitungsschaden aus ICE und Regionalzug evakuiert

Foto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

Aufgrund einer Störung auf der Bahnstrecke Nürnberg – Würzburg mussten am Freitag (10. Juli) zwei Züge durch Einsatzkräfte evakuiert werden.

Gegen 12:30 Uhr war es zwischen Neustadt an der Aisch und Langenfeld in Bayern zu einem Oberleitungsschaden gekommen. Ein ICE und ein Regionalzug waren auf freier Strecke liegengeblieben. Wie ein Bahnsprecher laut einem Bericht von Nordbayern sagte, sei anschließend sofort ein Notfallplan in Kraft getreten, sodass die Evakuierung der insgesamt rund 400 Fahrgäste eine Stunde später beginnen konnte.

Coronabedingt hatten sich die Evakuierungsmaßnahmen hingezogen, weil immer nur eine Person den Zug verlassen konnte. Zusätzlich musste jeder Fahrgast seine Kontaktdaten angeben. Anschließend wurden die Reisenden mit mehreren Bussen zu nahegelegenen Bahnhöfen gebracht.

Die Reparatur der Oberleitungsanlage hat mehrere Stunden gedauert. Die Streckensperrung konnte gegen 18:30 Uhr wieder aufgehoben werden. Die Züge des Fernverkehrs wurden zeitweise umgeleitet. Auch beim Regionalverkehr kam es zu Verspätungen und Zugausfällen.


red