Maschine auf Bahnübergang abgewürgt – Motorradfahrer rettet sich mit Sprung aus Gefahrensituation

Foto: Polizei

Ein 53 Jahre alter Motorradfahrer aus Aachen ist am Sonntag (12. Juli) bei Heimbach in Nordrhein-Westfalen nur knapp einem schweren Unfall entgangen.

Wie die Polizei Düren mitteilt, war der Mann am frühen Morgen gegen 8:30 Uhr mit seiner fast 32 Jahre alten Maschine unterwegs. Beim passieren eines unbeschrankten Bahnübergangs bemerkte er einen herannahenden Zug der Rurtalbahn. Um diesem nicht in die Quere zu kommen, versuchte er sein Motorrad zu wenden, würgte dabei jedoch auf den Gleisen den Motor ab und geriet damit in eine lebensgefährliche Situation. Als der Zug nur noch wenige Meter entfernt war, sprang der 53-Jährige von seiner Maschine ab und brachte sich in Sicherheit.

Trotz der Einleitung einer Bremsung konnte der Triebfahrzeugführer seinen Zug nicht mehr rechtzeitig stoppen und stieß mit dem Motorrad zusammen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

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Der Triebwagen der Rurtalbahn konnte seine Fahrt später bis nach Düren selbstständig fortsetzen. Anschließend wurde der Zug der Werkstatt zugeführt. Das stark beschädigte Motorrad wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Zur Höhe des Gesamtschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Sicher sei nur, der Schaden gehe „in die Tausende“.


red