ICE kollidiert mit Gegenständen im Gleis – Bundespolizei ermittelt wegen Eingriff in den Bahnverkehr

Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Am Donnerstagabend (16. Juli) ist es im Bereich des Bahnhofs Hockenheim (Baden-Württemberg) zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr gekommen.

Nach Angaben der Bundespolizei meldete die Deutsche Bahn, dass ein ICE gegen 21:20 Uhr mit einem Einkaufswagen und einer Mülltonne kollidiert war. Der Vorfall ereignete sich etwa 50 Meter vor der Einfahrt in den Bahnhof. Als der Triebfahrzeugführer die Gegenstände im Gleisbereich erkannte, leitete er umgehend eine Schnellbremsung ein. Aufgrund der Geschwindigkeit von etwa 140 km/h war es jedoch nicht möglich, den Zug rechtzeitig anzuhalten. Am ICE entstanden Beschädigungen. Die etwa 150 Reisenden mussten ihre Fahrt mit anderen Reisemitteln fortsetzen.

Polizeiangaben zufolge konnte eine Zeugin erste Angaben zu möglichen Tatverdächtigen machen. Des Weiteren wurden bei anliegenden Supermärkten Aufnahmen der Videoüberwachung sichergestellt, welche nach einer ersten Sichtung bereits weitere Hinweise auf die Tatverdächtigen ergeben haben. Demnach rückt nun eine Gruppe Jugendlicher in den Fokus der Beamten.

Die Ermittlungen zu diesem Vorfall führt die Bundespolizei Karlsruhe. Personen die Angaben zu dem Ereignis machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 / 120160 zu melden.


red