Bundespolizei sucht Tatverdächtigen nach gefährlicher Körperverletzung in Kölner S-Bahn

Foto: Bundespolizei

Die Bundespolizei sucht mit Beschluss des Amtsgerichts Köln per Öffentlichkeitsfahndung nach einem Tatverdächtigen, dem eine gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt wird.

Laut den Ermittlern soll der gesuchte Mann am 26. Juni 2020 gegen 19:15 Uhr einen anderen Fahrgast in einer S-Bahn der Linie S11 in Richtung Düsseldorf auf Höhe des Haltepunktes Köln-Nippes unvermittelt angegriffen haben. Nach bisherigen Informationen habe es vorab weder ein Streitgespräch noch andere Kontakte zwischen beiden Personen gegeben. Der Angreifer habe den Mann zu Boden geschlagen und mehrfach auf ihn eingetreten. Anschließend verließ der Gesuchte am Haltepunkt Köln-Nippes die S-Bahn, stieg in die am gegenüberliegenden Bahnsteig stehende S-Bahn wieder ein und floh vom Tatort. Am Haltepunkt Köln-Hansaring verließ der Tatverdächtige den kameraüberwachten Bereich.

Der Angreifer hat ein osteuropäisches Erscheinungsbild mit braunen Haaren, die am Hinterkopf lichter werden. Er ist ca. 180 bis 185 cm groß, besitzt eine schlanke Statur mit Bauchansatz. Zum Tatzeitpunkt trug er ein Trikot des 2. Bundesliga-Fußballvereins Hannover 96 mit kurzer Hose, beides in leuchtendem Rot.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den bisher unbekannten Tatverdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Fahnungsfotos vom Haltepunkt Hansaring wurden mit Beschluss des Amtsgerichtes Köln für eine Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Personen, die den abgebildeten Mann kennen und Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich an die Bundespolizei unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.


red