36-jähriger Mann dringt in abgestellten Zug ein und randaliert im Führerstand

Foto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

Nur kurz zweifelte ein Lokführer an sich selbst, als er am Freitagmorgen (17. Juli) gegen halb vier eine offene Tür an seinem abgestellten Zug vorfand. Er hatte ihn nur einige Stunden zuvor verschlossen im Leipziger Hauptbahnhof abgestellt.

Umgehend informierte er die Bundespolizei. Die Beamten suchten den Zug ab und stellten einen alkoholisierten und unter Einfluss von Betäubungsmitteln stehenden Mann fest. Der 36-Jährige war den Bundespolizisten bereits bekannt. Als er die Polizisten bemerkte, flüchtete der Mann, bewaffnet mit Nothämmern, durch den Zug und drang in den Führerstand ein, in dem er anschließend randalierte. Erst nach mehreren Aufforderungen und der Androhung von Pfefferspray gab der 36-Jährige auf.

Die Bundespolizeiinspektion Leipzig hat gegen den stark alkoholisierten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Bedrohung eingeleitet. Zum Ausnüchtern wurde der Mann vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen.


red