Modernes Outfit für 43.000 Mitarbeiter – Deutsche Bahn führt neue Unternehmensbekleidung ein

Foto: DB AG

Ab dem 1. August tragen zehntausende Mitarbeiter der Deutschen Bahn in Zügen, Bussen, an Bahnhöfen und in Reisezentren die neue Unternehmensbekleidung in den Farben Burgundy und Blau.

Bei der Deutschen Bahn nutzen rund 43.000 Mitarbeiter mit Kundenkontakt die Unternehmensbekleidung (UBK). Mit Beginn des kommenden Monats führt das Unternehmen ein neues Outfit ein. DB-Angaben zufolge findet der Rollout in einigen Regionen über die nächsten Monate hinweg statt. Die Beschäftigten erhalten „Styleguides“ mit allen Kombinationsmöglichkeiten auf einen Blick. Neu im Angebot sind für einige Berufsgruppen Jeans und Polohemden. Kleider gibt es nun ebenfalls.

Laut DB-Chef Richard Lutz will die Deutsche Bahn als Gastgeber wahrgenommen werden. „Deshalb ist die neue Unternehmensbekleidung für mich ein Schlüssel für eine sympathische Bahn.“ Er freue sich sehr „über den gelungenen modischen und modernen Neubeginn“ für die Mitarbeitenden. Für DB-Personalvorstand Martin Seiler beginnt mit der neuen Kleidung sogar „eine neue Ära.“ Mit dem neuen Erscheinungsbild präsentiere sich die Deutsche Bahn laut Seiler „hier wieder einmal als moderner und attraktiver Arbeitgeber.“

Entworfen und designt wurde die neue Kollektion, die aus 80 Einzelteilen besteht, von Stardesigner Guido Maria Kretschmer in Abstimmung mit Mitarbeitern des Konzerns. Der jetzigen Einführung waren längere Tragetests und weitere Anpassungen vorausgegangen.

Nach eigenen Angaben hat die Deutsche Bahn bei der Produktion besonders auf die Einhaltung von hohen Nachhaltigkeitsstandards geachtet, die das renommierte Institut Hohenstein zertifiziert. Ein Großteil der Kleidungsstücke wird deshalb das Label MADE IN GREEN by OEKO-TEX® tragen, das für schadstoffgeprüfte Materialien und eine umweltfreundliche sowie sozialgerechte Produktion steht.

Foto: DB AG

Die bisherige Unternehmensbekleidung wurde vor 17 Jahren eingeführt. Ein Teil der alten Kleidungsstücke soll gesammelt und recycelt werden. Daraus sollen unter anderem Malerteppiche, Dämmschichten, Putzlappen und Wischtücher entstehen.


red