S-Bahn mit Steinen beworfen – Tatverdächtige mit Hilfe von Polizeihubschrauber gestellt

Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Am Samstagabend (1. August) wurde am S-Bahnhaltepunkt Leipzig-MDR eine nach Borna fahrende S-Bahn mit Steinen beworfen und beschädigt.

Als eine alarmierte Bundespolizeistreife nach wenigen Minuten am Ereignisort eintraf, flüchteten mehrere Personen. Ein ebenfalls eingesetzter Hubschrauber der Bundespolizei konnte die vierköpfige Personengruppe verfolgen. Die Beamten am Boden wurden mit Unterstützung aus der Luft zu den zwei 17 Jahre alten Mädchen und zwei Jungen im Alter von 16 und 17 geleitet.

Während der Personalienfeststellung nahmen die Polizisten bei den zwei Mädchen einen Atemalkoholgeruch wahr. Die beiden Leipzigerinnen waren offensichtlich stark alkoholisiert und beleidigten fortlaufend die Beamten. Zudem filmten sie die polizeiliche Maßnahme mit ihren Smartphones provokativ und drohten den Bundespolizisten damit, die Aufnahmen in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.

Polizeiangaben zufolge konnten die beiden Jungen nach Feststellung der Personalien entlassen werden, die beiden Mädchen wurden aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes hingegen zunächst in Gewahrsam genommen und später an die Eltern übergeben.

Durch den Steinwurf auf die S-Bahn wurde eine Seitenscheibe beschädigt, aber nicht durchschlagen. Ein Fahrgast, der neben der getroffenen Scheibe saß, blieb unverletzt.


red