Zum Schutz der Mitarbeiter: EVG fordert Doppelbesetzung des Zugbegleitpersonals im Nahverkehr

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Die Deutsche Bahn hat angekündigt, künftig verstärkt gegen Maskenverweigerer vorgehen zu wollen. Bislang sei laut der Eisenbahngewerkschaft EVG allerdings nicht klar, wie dies umgesetzt werden soll.

Wie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erklärt, dürften die Mitarbeiter in den Bussen und Zügen mit dieser zusätzlichen Aufgabe nicht allein gelassen werden. „Schon aus Gründen des Selbstschutzes“, betont die Gewerkschaft. Da die Vorgaben vom Bund und den Bundesländern kommen, müssten sie und die Aufgabenträger auch sagen, wie diese umgesetzt werden sollen. Aber auch die Verkehrsunternehmen könnten ihren Beitrag leisten, heißt es weiter.

Die EVG fordert in diesem Zusammenhang: Mehr Präsenz der Bundespolizei in Zügen und an Bahnhöfen, eine Doppelbesetzung des Zugbegleitpersonals in den Zügen des Nahverkehrs, Informationsmaterial zur Aushändigung an Maskenverweigerer und Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften, die Übergriffe auf Beschäftigte der Verkehrsunternehmen konsequent verfolgen.

Beispiele für Übergriffe auf das Zugbegleitpersonal im Nahverkehr hat es bereits gegeben, unter anderem am 18. Juli in einem Regionalexpress von Augsburg nach Donauwörth.


red