Alkoholisierter Mann randaliert im ICE und bedroht Zugbegleiter

Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Am Donnerstagabend (6. August) mussten Bundespolizisten einen alkoholisierten Mann im Hamburger Hauptbahnhof vorläufig in Gewahrsam nehmen.

Der 28-Jährige hatte zuvor in einem ICE auf der Fahrt von Berlin nach Hamburg mehrere Fahrgäste grundlos belästigt und beschimpft. Außerdem habe er lautstark herumgeschrien und auf Einrichtungsgegenstände und Türen im Zug eingetreten. Als ihn ein 48-jähriger Zugbegleiter auf sein Fehlverhalten hinwies, quittierte der deutsche Staatsangehörige dies mit übelsten Beleidigungen. Im weiteren Verlauf ging der sehr aggressive Mann mit einer Bierflasche in der Hand auf den Zugbegleiter in „Schlaghaltung“ zu. Der DB-Mitarbeiter begab sich daraufhin in ein Dienstabteil des ICE-Zuges.

Nach Ankunft im Hamburger Hauptbahnhof verließ der Mann den Zug fluchtartig, konnte aber von alarmierten Bundespolizisten gestellt werden. Der Beschuldigte bedrohte und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten und wurde daraufhin gefesselt dem Bundespolizeirevier zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,06 Promille. Auch in der Gewahrsamszelle randalierte der Beschuldigte und trat mehrfach auf ein Fenster und eine Tür ein.

Bevor der Mann später wieder entlassen wurde, leiteten die Beamten entsprechende Strafverfahren ein. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.


red