ICE- und Intercity-Züge fahren auch im Juli trotz „absolutem Bau-Hoch“ hohe Pünktlichkeit ein

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Die Deutsche Bahn konnte die Pünktlichkeit ihrer Fernverkehrszüge im Monat Juli im Vergleich zum Vormonat leicht verbessern, liegt aber unterhalb des bisherigen Jahresdurchschnitts und den Bestwerten der Monate im April und Mai.

Mit einer Pünktlichkeit von 82,2 Prozent im Fernverkehr konnte sich die Deutsche Bahn im vergangenen Monat gegenüber Juni (81,0 Prozent) um 1,2 Prozentpunkte verbessern. Gegenüber dem Vorjahresmonat (Juli 2019: 73,2 Prozent) wurde eine Steigerung von 9,0 Prozentpunkte erzielt. Die durchschnittliche Jahrespünktlichkeit (Januar bis Juli) liegt aktuell bei 83,4 Prozent. DB-Angaben zufolge wurde im Ferienmonat Juli „ein absolutes Bau-Hoch“ erreicht. Aus diesem Grund zeigt sich das Unternehmen mit dem Ergebnis zufrieden und teilt mit: „Die Maßnahmen unseres intensiven Baustellenmanagements wirken.“ Der hohe Pünktlichkeitswert im Juli sei „trotz der Rekordanzahl von über 900 Baustellen im Netz pro Tag“ erzielt worden.

Im Regionalverkehr gab es keine Veränderung. Wie bereits im Vormonat Juni lag die Pünktlichkeit nach Angaben der Deutschen Bahn auch hier bei 95,8 Prozent. Der Bestwert des Jahres wurde im Monat April mit 97,3 Prozent erreicht.


Hinweis zu den Pünktlichkeitswerten der Deutschen Bahn: Die dargestellten Prozentwerte geben den Anteil pünktlicher Halte in Bezug auf alle Unterwegs- und Endhalte wieder. Ein Halt wird bei der Deutschen Bahn als pünktlich gewertet, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als 6 Minuten überschritten wurde. Die Pünktlichkeitsstatistik bildet die mehr als 800.000 Fahrten von DB-Personenzügen eines Monats ab. Dabei fließen alle Verkehrshalte der mehr als 20.000 monatlichen Fahrten im Fernverkehr und der rund 780.000 monatlichen Fahrten im Nahverkehr – inklusive aller S-Bahnen – in die Pünktlichkeitserhebung ein. Ausgefallene Züge werden in der Statistik nicht erfasst.


red