Region Süd: ICE nach Brandmeldung gestoppt, Mann verunfallt bei Einstieg in S-Bahn

Foto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

Jeden Tag erreichen uns Meldungen über Vandalismus, Gewalttaten sowie Unfälle und andere Einflüsse, die den Bahnbetrieb stören und für die Reisenden zu Beeinträchtigungen führen. Hier fassen wir einige der Ereignisse für den Regionalbereich Süd, der das Bundesland Bayern umfasst, kompakt zusammen.

+++ Samstag, 8. August 2020 +++

ICE in München nach Brandmeldung gestoppt

Die Berufsfeuerwehr München meldete der Bundespolizei am Samstag (8. August) gegen 14:45 Uhr einen Brand im ICE 593. Der Zug aus Berlin, in dem sich rund 200 Reisende befanden, wurde daraufhin im Bereich der Donnersbergerbrücke angehalten. Damit die Einsatzkräfte über die Gleise gefahrlos an den ICE gelangen konnten, wurde der gesamte Zugverkehr im Münchner Hauptbahnhof vorübergehend eingestellt. Die Feuerwehr konnte im Zug feststellen, dass die Ursache der Brandmeldung eine Fehlinformation der bordinternen Brandmeldeanlage war. Da kein Brand ausgebrochen war, habe für die Reisenden zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, teilte ein Bundespolizeisprecher mit. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr fuhren bis zum Hauptbahnhof im Zug mit, um weitere Störungen ausschließen zu können. Durch den Vorfall waren die Gleise eine knappe Stunde lang gesperrt. Es kam zu Verspätungen und Zugausfällen.

Mann verunfallt in München bei Einstieg in S-Bahn

Ein 50-jähriger Deutscher war kurz vor 17 Uhr am S-Bahn-Haltepunkt Westkreuz beim Einstieg in die S-Bahn mit dem Bein zwischen S-Bahn und Bahnsteig geraten. Er wurde dabei eingeklemmt und fiel anschließend mit dem Oberkörper nach vorne gegen die Kante der Tür. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Mann aus Taufkirchen bei München befreien, der zur Behandlung in ein Münchner Krankenhaus transportiert wurde. Nach ersten Aussagen vor Ort hatte sich der Mann die Nase gebrochen sowie am Bein verletzt. Der Triebfahrzeugführer der S-Bahn war aufgrund des Unfalls nicht mehr ansprechbar und wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen im S-Bahnverkehr.


red