Rinder am Gleis sorgen für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr

Foto: Bundespolizei

Mehrere Rinder haben am Sonntagmorgen (9. August) bei Hattstedtermarsch auf der Bahnstrecke zwischen Westerland und Hamburg für Einschränkungen im Zugverkehr gesorgt.

Gegen 7:30 Uhr meldete der Lokführer der Bundespolizei eine an den Gleisen stehende Kuh. Nach dem Eingang der Meldung erhielten zunächst alle weiteren Züge einen Langsamfahrbefehl. Eine eingesetzte Streife konnte insgesamt drei Rinder in der Nähe der Bahnanlagen feststellen. Der verantwortliche Tierhalter wurde durch die Bundespolizisten telefonisch erreicht. Gemeinsam wurden die Tiere wieder zurück auf die angrenzende Weide getrieben.

Die Beamten stellten vor Ort fest, dass die Einfriedung schadhaft war und forderten den 41-jährigen Tierhalter auf, den Zaun umgehend zu reparieren. Nach rund 90 Minuten konnte der betroffene Streckenabschnitt wieder für den Bahnverkehr freigegeben werden. Durch den Vorfall verspäteten sich vier Züge.


red