Bundespolizei und LKA ermitteln nach Personenunfall am Hamburger Hauptbahnhof

Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

In der Nacht auf Dienstag (11. August) ist es am Hamburger Hauptbahnhof zu einem tödlichen Personenunfall gekommen. Der Verunglückte wurde erst nach Stunden entdeckt.

Wie die Bundespolizeiinspektion Hamburg mitteilt, war der Mann gegen 2:20 Uhr offensichtlich ohne Fremdeinwirkung vom Bahnsteig ins S-Bahngleis gestürzt. Aufgrund des vorgefundenen Verletzungsbildes gehen die Beamten davon aus, dass der Mann später von einem Zug erfasst wurde und noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen verstarb. Der Verunglückte wurde erst gegen 08:20 Uhr im Bereich des Schutzraums unterhalb der Bahnsteigkante neben dem Gleis aufgefunden. Die zuständige Notfallleitstelle alarmierte daraufhin die Bundespolizei sowie Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Nach der Bergung des Leichnams wurde dieser in das Institut für Rechtsmedizin überführt.

Die Bundespolizei geht von einem Unfall aus. „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse auf eine Fremdeinwirkung oder einen Suizid vor“, teilte ein Bundespolizeisprecher mit. Im Rahmen der Ermittlungen wurden auch die Videoaufnahmen der Bahnsteigkameras sichergestellt und gesichtet. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum beteiligten Unfallzug, werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt und dauern an. Die Identität des Verstorbenen konnte zunächst nicht festgestellt werden; hierzu führt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen.


red