“Selbst Sprühdosen-Schurken haben es verstanden“ – Bahn nutzt Graffiti-Foto für Botschaft an Maskenmuffel

Foto: Screenshot Twitter / Montage Bahnblogstelle

Eigentlich zeigt sich die Deutsche Bahn in der Regel wenig begeistert, wenn ihre Züge mit Graffiti bemalt werden. Bei einem ganz besonderen Motiv macht die PR-Abteilung des Unternehmens nun aber eine Ausnahme.

Die Deutsche Bahn hat am Montag auf ihrem Twitterkanal das Foto eines ICE mit aufgesprühtem Mund-Nasen-Schutz geteilt – und den Tweet mit einer eindeutigen Botschaft verbunden: “Selbst Sprühdosen-Schurken, die sonst anscheinend wenig nachdenken, haben es verstanden. Denkt mal drüber nach, liebe Maskenmuffel.“ Das verwendete Foto wurde zuvor auf dem Instagram-Account @razor_first veröffentlicht.

Aufgrund der Corona-Pandemie gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. In letzter Zeit gab es allerdings immer wieder öffentlich Kritik, weil sich einige Fahrgäste weigerten, der Maskenpflicht nachzukommen und die Deutsche Bahn nicht konsequent genug durchgegriffen hat. In den vergangenen Wochen kündigte das Unternehmen allerdings an, ab sofort stärker gegen Maskenverweigerer vorgehen zu wollen. Dazu passt auch die Antwort der PR-Abteilung auf den Tweet eines Twitter-Nutzers, der schrieb: “Cool – aber ab wann müssen alle im Zug (inkl. den Mitarbeitern) Maske tragen? Die aktuelle Handhabung ‘wer mag der darf’ ist echt nicht hilfreich.” Das Unternehmen reagiert prompt darauf und stellte klar, dass Maskenmuffel in Zukunft aussteigen müssen: “‘Wer mag, der darf’ ist das kleine ‘wer will, der kann’ und im Zug gilt ‘wer nicht, der läuft’”.


red