Batteriesäure auf Bahngelände ausgelaufen – Einsatz für die Münchner Feuerwehr

Foto: Feuerwehr München

Weil auf einem Bahngelände in München-Pasing vier 70 kg schwere Batterien umgefallen und dadurch mehrere Liter Schwefelsäure ausgelaufen sind, musste die örtliche Feuerwehr am Donnerstagvormittag (13. August) zu einem Einsatz ausrücken.

Der Vorfall ereignete sich gegen 10:15 Uhr, als ein 37-jähriger Staplerfahrer versuchte, eine Palette mit Batterien anzuheben. Eine der Batterien brach dabei auf und es liefen rund 30 Liter Säure aus. Der Arbeiter reagierte schnell und legte zwei Sandsäcke vor einen Gully, damit die Säure nicht direkt ins Abwasser gelangen konnte. Um die Gefahr für die Umwelt gering zu halten, alarmierte ein weiterer Mitarbeiter die Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte konnten die ausgelaufene Flüssigkeit binden. Mithilfe der Drehleiter, die als Kran verwendet wurde, hoben Feuerwehrleute die schweren Batterien in eine säurebeständige Auffangwanne. Eine Spezialfirma kümmerte sich anschließend um die Entsorgung.

Der Staplerfahrer wurde nach einer kurzen Untersuchung vorsorglich in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Im Zeitraum der Bergungsmaßnahmen wurden kleinere umliegende Straßen für den Verkehr gesperrt. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.


red