Mann will reservierten Sitzplatz nicht freigeben – Polizei muss Ausschluss von der Weiterfahrt unter Zwang durchsetzen

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Ein Fahrgast in einem französischen Fernzug von München in Richtung Paris musste am Mittwochnachmittag (12. August) mit Unterstützung durch die Bundespolizei von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.

Der 32-Jährige hatte sich zuvor geweigert, einen nicht auf ihn reservierten Sitzplatz zu verlassen. Da der Mann den Aufforderungen des Zugpersonals nicht nachkam, entschied der Zugchef, ihn von der Weiterfahrt auszuschließen. Hierzu wurde ein Sonderhalt im Bahnhof Kehl in Baden-Württemberg angeordnet. Weil der Mann den Zug nicht freiwillig verlassen wollte, mussten Beamte der Bundespolizei den 32-Jährigen unter Zwang aus dem Zug verbringen.

Bei der Personalienfeststellung konnte sich der senegalesische Staatsangehörige lediglich mit einem französischen Aufenthaltstitel ausweisen, welcher ihn weder zur Einreise nach Deutschland noch zum Aufenthalt berechtigt. Er muss nun mit Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz rechnen und musste zurück nach Frankreich. Zusätzlich erhält er ein mehrjähriges Einreiseverbot für Deutschland.


red