AfD-Politiker provoziert Polizeieinsatz und hält ICE von Weiterfahrt ab

Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner (AfD) hat am Mittwoch vor einer Woche für einen Polizeieinsatz gesorgt und einen ICE von der Weiterfahrt abgehalten.

Laut einem Twitter-Post des Politikers wurde er im ICE 1710 auf dem Weg von Berlin nach Stralsund von einem Zugbegleiter aufgefordert, seinen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Brandner selbst begründete sein Verhalten damit, dass er dabei gewesen sei, eine Nußschnecke zu essen.

Beim Halt des Zuges am Bahnhof Anklam kam es schließlich zu einem Polizeieinsatz. Wie die Bundespolizei laut einem Bericht von DER WESTEN erklärt, seien durch die Deutsche Bahn zwei Personen ohne Maske in dem ICE gemeldet worden. Als die Beamten am Zug eintrafen, hätten sie jedoch keine Verstöße gegen die Maskenpflicht mehr feststellen können. Eine Anzeige folgte daher nicht.

Wie Brandner in seinem Tweet selbst schreibt, sei es durch den provozierten Einsatz zu einer Verspätung von ca. 10 Minuten gekommen.


red