Angriff auf ÖBB-Mitarbeiter – Jugendlicher raucht im Zug und attackiert Lokführer

Foto: Pixabay (Symbolbild)

In Österreich ist am Samstag (15. August) ein 34-jähriger Lokführer von einem unbekannten Jugendlichen verletzt worden.

Der ÖBB-Mitarbeiter hatte zuvor im Zug von Steyr in Richtung Linz mehrere lautstarke Jugendliche wahrgenommen; einer von ihnen rauchte sogar eine Zigarette. Nachdem der Lokführer die Gruppe zunächst per Lautsprecherdurchsage auf ihr Fehlverhalten hingewiesen hatte, wurde er wenig später durch den „Raucher“ attackiert. Beim Halt am Bahnhof in St. Valentin schlug der junge Mann dem Lokführer ins Gesicht und gegen den Hals.

Der verletzte 34-Jährige begab sich anschließend in ärztliche Behandlung. Eine durch die Polizei eingeleitete Fahndung nach dem Tatverdächtigen blieb erfolglos.

Gewerkschaft fordert Schutzmaßnahmen

Auch bei den Arbeitnehmervertretern blieb der Angriff auf den Eisenbahner nicht unbemerkt. Wie der Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida Oberösterreich, Helmut Woisetschläger, laut einem Bericht der Kronen Zeitung sagte, müssten Mitarbeiter im öffentlichen Verkehr besser geschützt werden. Da aufgrund von Sparmaßnahmen kein Zugbegleiter vorgesehen war, sei der Lokführer allein gewesen. Woisetschläger fordert daher eine Mehrfachbesetzung in jedem Zug.


red