Außerplanmäßiger Halt für ICE in Stendal – Bahnmitarbeiter übergeben Gleisläufer an Bundespolizei

Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Der Triebfahrzeugführer eines ICE legte am Dienstag (18. August) einen außerplanmäßigen Halt in Stendal ein, um einen 27-jährigen Mann an die Bundespolizei zu übergeben.

Wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Magdeburg mitteilte, hatte der Triebfahrzeugführer den offensichtlich hilflos wirkenden Somalier, der zuvor bei Rathenow auf freier Strecke neben den Gleisen lief, im ICE mitgenommen. Um das nächstgelegene Bundespolizeirevier zu erreichen, sei der Zug, der von Berlin in Richtung Wolfsburg/Braunschweig unterwegs war, über den Stendaler Hauptbahnhof umgeleitet worden. Im dortigen Bahnhof nahmen die Beamten den 27-Jährigen in Empfang.

Nach den polizeilichen Maßnahmen und vielen Erklärungen durfte der Mann das Revier mit einer Anlaufbescheinigung wieder verlassen. Durch den Vorfall erhielten acht Züge Verspätungen von insgesamt 206 Minuten.


red