Lokführer entdeckt verletzten Seeadler im Kupplungsbereich seiner Regionalbahn

Foto: Bundespolizei | aktualisiert am 19. August 2020, 23:57 Uhr

Am Mittwochmorgen (19. August) gegen 7:15 Uhr ist ein Seeadler auf der Bahnstrecke zwischen Pasewalk und Neubrandenburg mit einem Regionalzug zusammengestoßen. 

Bei seinem Kontrollgang am Zug entdeckte der Lokführer in Neubrandenburg das verletzte Tier, das sich im Frontbereich des Triebwagens neben der Mittelpufferkupplung verfangen hatte. Auf dem Bahnsteig anwesende Bundespolizisten verständigten einen Vogelexperten. Gegen 08:30 Uhr wurde der etwa 6-jährige Seeadler aus seiner misslichen Lage befreit und einem Mitarbeiter des Naturschutzbundes in die tierärztliche Betreuung übergeben. Wie eine Bundespolizeisprecherin später mitteilte, ist der schwer verletzte Greifvogel im Laufe des Tages jedoch verstorben. Im Bahnverkehr war es aufgrund des Vorfalls zu einer 15-minütigen Verspätung und dem Einsatz eines Ersatzzuges gekommen.


red