18-Jähriger kickt Ball ins Gleis und springt hinterher – Bundespolizei warnt vor Lebensgefahr

Foto: Bahnblogstelle

Nachdem bereits am vergangenen Freitag (14. August) ein 17-Jähriger wegen seines Kopfhörers in die Gleisanlagen sprang, tat es ihm ein 18-jähriger Essener einen Tag später gleich.

Laut einer Mitteilung der Bundespolizei spielte der junge Mann am Samstag (15. August) auf einem Bahnsteig am Haltepunkt Essen-West mit seinem Ball. Als dieser vom Bahnsteig versehentlich ins Gleis rollte, sprang der 18-Jährige gedankenlos hinterher, um diesen zurückzuholen. Eine Streife der Bundespolizei, die sich zufällig am Bahnhof aufhielt, beobachtete den Essener und klärte ihn über die Lebensgefahr auf, in die er sich gedankenlos begeben hatte. Gegen den jungen Mann wurde ein Bußgeldverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich eingeleitet.

Ein ähnlicher Fall hatte sich erst einen Tag zuvor im nordrhein-westfälischen Holzwickede ereignet. Dort war ein Jugendlicher wegen seines Kopfhörers in den Gleisbereich gesprungen.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Gefahren auf Bahnanlagen und macht deutlich, dass das Betreten des Gleisbereichs verboten ist. Auch der durch eine weiße Linie gekennzeichnete, vorgeschriebene Abstand zur Bahnsteigkante sollte eingehalten werden. Aufgrund von Unachtsamkeit und Leichtsinn kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen.


red