ÖBB investieren weiter in Ausbau des Nachtzugverkehrs – Spatenstich für neue Instandhaltungshalle

Foto: ÖBB

Der rund 150 Jahre alte Werkstatt-Standort in Wien Simmering wird erweitert. Die ÖBB Technische Services (TS) errichten dort ab sofort eine neue Instandhaltungshalle für die künftigen Nightjet-Garnituren.

Die ÖBB investieren knapp 40 Millionen Euro in den Bau einer neuen Wartungshalle für die optimale Instandhaltung der 13 bestellten neuen Nightjet-Garnituren, die ab 2022 einen völlig neuen Komfort im Nachtzugverkehr bieten sollen. „Wir schaffen in Simmering einen neuen Nightjet-Service-Standort und setzen mit den Investitionen einen wichtigen Schritt, um unser zukünftiges Nightjet Angebot weiter ausbauen zu können“, sagt Andreas Matthä, CEO ÖBB-Holding AG.

Der Standort Wien Simmering ist nach ÖBB-Angaben seit Jahrzehnten ein zentraler Eckpfeiler des Bahnunternehmens für die Instandhaltung von Fernverkehrszügen. Pro Jahr werden dort Revisionen an bis zu 25 Railjet-Garnituren sowie rund 130 Fernverkehrs-Reisezugwagen durchgeführt.

Um eine perfekte Instandhaltung der neuen Nightjet-Züge sicherzustellen, investiert die ÖBB-Tochter TS aktuell österreichweit mehr als 225 Millionen Euro in ihre Werkstätten. Für die neue Werkstatt am Standort Wien Simmering sind rund eineinhalb Jahre Bauzeit veranschlagt. Der Bau umfasst die Errichtung einer modernen 235 Meter langen und ca. 5.500 m² großen Werkshalle mit zwei aufgeständerten Gleisen für Service- und Instandhaltungsarbeiten. In der neuen Heimat der künftigen Nightjet-Züge sollen ab 2022 alle Wartungsarbeiten, beginnend von kleinen Servicetätigkeiten bis hin zu Reparaturen und großen Revisionen durchgeführt werden.


red