Mit Faust ins Gesicht geschlagen – Bundespolizei ermittelt nach Angriff auf Zugbegleiterin

Foto: EVN (Symbolbild)

Weil eine Zugbegleiterin einen bislang unbekannten Mann aufforderte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, schlug dieser die Bahnmitarbeiterin mit der Faust ins Gesicht. 

Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstag (20. August) in einer S-Bahn. Polizeiangaben zufolge war der Tatverdächtige ohne Maske am S-Bahn-Haltepunkt Leipzig-Thekla in den Zug Richtung Markkleeberg eingestiegen. Nach einem ersten Hinweis auf die Tragepflicht, bedeckte er sein Gesicht zunächst mit seinem T-Shirt. Als der Mann wenig später im Rahmen der Fahrscheinkontrolle erneut von der Zugbegleiterin angetroffen und auf die fehlende Mund-Nasen-Bedeckung angesprochen wurde, habe er die Frau mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend verließ der Tatverdächtige die S-Bahn am Haltepunkt Leipzig-Nord und flüchtete in unbekannte Richtung.

Die Zugbegleiterin wurde nach Angaben eines Bundespolizeisprechers glücklicherweise nur leicht verletzt. Gegen den Unbekannten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die Bundespolizei hat die Videoaufnahmen der S-Bahn zur Auswertung sichergestellt.


red