NRW-weite Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht – Verweigerern droht Bußgeld

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An den Bahnhöfen und in den Zügen in Nordrhein-Westfalen finden am Montag (24. August) Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht statt.

Die Aktion wird gemeinsam vom Landesverkehrsministerium, den SPNV-Aufgabenträgern, der Deutschen Bahn und den Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie kommunalen Ordnungsämtern und der Bundespolizei durchgeführt.

Wer keine Maske trägt oder Mund und Nase nicht bedeckt hat, muss mit einem Bußgeld rechnen. „Unser Ziel muss es sein, die Fahrgäste maximal zu schützen“, erklärt NRW’s Verkehrsminister Hendrik Wüst. Am nächsten Halt müssen „Masken-Muffel“ den Zug dann verlassen und werden von der Bundespolizei in Empfang genommen.

Wie der Minister betont, sei der ÖPNV auch mit Blick auf Corona „ein sicheres Verkehrsmittel, wenn alle sich an die Regeln halten.“ Für Wüst wäre es gut, „wenn kein einziges Bußgeld erhoben würde.“

Bereits seit dem 27. April schreibt die Coronaschutzverordnung vor, dass in Bus und Bahn eine Mund-und-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Die Tragepflicht besteht ebenso in Bahnhöfen, an Bahnsteigen und Haltestellen. Seit dem 12. August gilt zudem ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro. Laut Wüst sei die Maske in den Zügen „das wirksamste Mittel gegen das Corona-Virus. Deshalb müssen wir uns alle an die Regel halten.“

Übrigens: Städte und Gemeinden kontrollieren in Bus, U- und Straßenbahn die Einhaltung der Maskenpflicht in Eigenregie. Nach Angaben des NRW-Verkehrsministeriums wurden so etwa in Duisburg bei Schwerpunktkontrollen 65 „Masken-Muffel“ erwischt, in Köln waren es 44, in Dortmund 13.


red