Über 99 Prozent der DB Fernzüge trotz Hitzewelle verlässlich unterwegs

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Trotz der teils sehr warmen Temperaturen sind die Fernzüge der Deutschen Bahn bislang ohne größere Probleme durch den diesjährigen Sommer gekommen. 

Nur 0,18 Prozent der Fernverkehrszüge konnten ihre Fahrt hitzebedingt nicht wie geplant zu Ende führen, teilte die Deutsche Bahn am Sonntag mit. Grund dafür ist nach Angaben des Konzerns, dass das Unternehmen besser auf die Extremtemperaturen vorbereitet sei als je zuvor, sagte DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. „Insbesondere die Investitionen in neue Züge zahlen sich jetzt aus. Zur Fernverkehrsflotte gehören mittlerweile über 100 Fahrzeuge der neuesten Generationen wie der ICE 4, der ICE 3 Baureihe 407 und der Intercity 2. Deren Klimaanlagen sind auf Temperaturen bis 45 Grad ausgelegt.“

In den vergangenen Wochen lag die Auslastung der Züge coronabedingt weiter unter den Werten des Vorjahres. Huber: „Das ist in normalen Zeiten kein Grund zur Freude, schafft aber jetzt zusätzliche Stabilität für die Klima- und Lüftungstechnik in unseren Zügen und vor allem Raum für sicheres Reisen mit der Bahn. Wir können derzeit weniger Fahrgäste auf mehr Sitzplätze verteilen.“

Nach eigenen Angaben investiert die Deutsche Bahn bis Ende 2024 rund 6,5 Milliarden Euro in neue Fernverkehrszüge. Die Fahrzeugflotte soll damit deutlich jünger werden. Das Durchschnittsalter der Züge soll dann von heute 21 auf 14 Jahre sinken. Erst im Juli hatte das Unternehmen einen weiteren Milliardenauftrag für 30 neue Hochgeschwindigkeitszüge öffentlich bekannt gemacht.


red