Neue Stimmen für Bahnhofsdurchsagen in der Schweiz

Foto: SBB

Nach mehrmonatigen Tests nehmen die Eisenbahnunternehmen SBB und BLS in der Schweiz ab September neue Bahnhofsstimmen schrittweise in Betrieb.

Dank neuer digitaler Technik sollen die neuen Lautsprecherdurchsagen künftig in besserer Tonqualität zu hören sein, versprechen die SBB. Außerdem können die Durchsagen flexibler erstellt werden. Basis für die neuen Ansagen sind digital aufgezeichnete einzelne Wörter menschlicher Stimmen, die mithilfe eines modernen Text-to-Speech-Programms nach Bedarf zusammengefügt werden.

Altersbedingt musste die bisher verwendete Software, welche Durchsagen und Bahnsteiganzeiger in den Bahnhöfen steuert, ersetzt werden. Vor diesem Hintergrund entschieden sich SBB und BLS für das neue System. Die neuen Stimmen werden künftig in der Deutschschweiz, im Tessin und für englische Durchsagen zu hören sein. Da die bestehende Stimme in der Westschweiz die Evaluation für sich entschied, wird diese dort weiterhin – jedoch in verbesserter digitaler Form – eingesetzt.

Ab September werden die neuen Stimmen schrittweise in den Bahnhöfen eingeführt. Eine Inbetriebnahme in den Zügen der SBB und weiterer ÖV-Anbieter erfolgt – mit Ausnahme der Durchsagen im Zusammenhang mit Covid19 – zu einem späteren Zeitpunkt. Die Stimme in den BLS-Zügen bleibt hingegen unverändert.


red