NRW-Verkehrsministerium: 1.707 Masken-Muffel bei Schwerpunktkontrollen festgestellt

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Bei den am Montag in Nordrhein-Westfalen durchgeführten Schwerpunktkontrollen sind nach Angaben des zuständigen Verkehrsministeriums über 1.700 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt worden.

An neun großen Umsteige-Bahnhöfen in NRW hatten Eisenbahnverkehrsunternehmen, Deutsche Bahn, Bundespolizei und Ordnungsämter zwischen 12 und 20 Uhr die Einhaltung der Maskenpflicht in Bahnen sowie im Bahnhof und auf Bahnsteigen kontrolliert. Allein von der Bahn, den Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern waren mehr als 250 Mitarbeiter bei den Schwerpunktkontrollen im Einsatz. Dazu kam ein Großaufgebot der Bundespolizei.

Bis zum Nachmittag wurden nur 176 Verstöße festgestellt. Erst im Feierabendverkehr und den Abendstunden, in der Zeit zwischen 16 und 20 Uhr, wurde ein starker Anstieg registriert. In der Abschlussbilanz kamen so insgesamt 1.707 Fälle zusammen, wie das NRW Verkehrsministerium am Dienstag mitteilte. Alle Masken-Muffel müssen jetzt mit einem Bußgeldbescheid vom Ordnungsamt rechnen.

„Die Zahl zeigt uns, dass es nötig ist, mit solchen Kontrollen auf die Maskenpflicht hinzuweisen“, sagte NRWs Verkehrsminister Hendrik Wüst. Auch in Zukunft soll es immer wieder Kontrollen in Bussen und Bahnen geben, macht das Landesverkehrsministerium deutlich.

In den Bussen, U- und Straßenbahnen werden bereits regelmäßige Kontrollen durchgeführt. In Köln, Duisburg, Münster, Dortmund und Bochum erfolgen diese teilweise auch in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt.


red