DB-Chefs und Bundesverkehrsminister begrüßen 4.700 neue Bahn-Azubis

Foto: DB AG / Dominic Dupont

Bei der Deutschen Bahn haben am Dienstag (1. September) rund 4.700 neue Nachwuchskräfte – so viele wie noch nie – ihre Ausbildung begonnen.

Begrüßt wurden die neuen Azubis im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung, an der in Berlin auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der DB-Vorstandsvorsitzende Richard Lutz und DB-Personalvorstand Martin Seiler teilnahmen. Aus dem ganzen Land waren Azubis und Dualstudierende zugeschaltet.

„Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen“, sagte Bundesverkehrsminister Scheuer. DB-Chef Lutz fügte hinzu: „Eisenbahn ist Mannschaftssport. Nur gemeinsam können wir mit Qualität beim Kunden überzeugen.“ Laut DB-Personalvorstand Seiler zeige die Rekordzahl von 4.700 Nachwuchskräften erneut, dass die Deutsche Bahn als hochattraktiver und moderner Arbeitgeber wahrgenommen werde. „Modern bedeutet vor allem, sich immer weiter zu entwickeln. Deshalb schreiben wir Digitalisierung auch bei der Ausbildung und Qualifizierung ganz groß.“

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Mit mehr als 11.000 Nachwuchskräften gesamthaft über alle Ausbildungsjahre gehört die DB zu den größten Ausbildern Deutschlands. Der Konzern bietet rund 50 Ausbildungsberufe an und gehört damit auch zu den vielfältigsten Ausbildern und Arbeitgebern für junge Menschen.

Die Ausbildungsplätze verteilen sich schwerpunktmäßig auf vier Berufsgruppen: eisenbahnspezifische Berufe, kaufmännisch-serviceorientierte Berufe, gewerblich-technische Berufe und IT-Berufe. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung bekommen die Nachwuchskräfte in der Regel ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten.

Zu den Top-5-Ausbildungsberufen 2020 gehören nach DB-Angaben Fahrdienstleiter/in (ca. 770), Triebfahrzeugführer/in (ca. 630), Elektroniker/in für Betriebstechnik (ca. 550), Mechatroniker/in (ca. 350) und Kaufmann/-frau für Verkehrsservice (ca. 315).


red