Bessere Fahrgastinformation: Neue Zuginformations­monitore am Bahnhof Gifhorn in Betrieb genommen

Foto: DB AG

Am Kreuzungsbahnhof Gifhorn hat die Deutsche Bahn vier neuartige Zuginformations­monitore, kurz ZIM, in Betrieb genommen. Den Startschuss gaben Detlef Tanke, Verbands­vorsitzender des Regionalverbandes Großraum Braunschweig und Bärbel Aissen, Leiterin Regionalbereich Nord DB Station&Service AG.

Die neuen Monitore werden aktuell in den kleineren Verkehrsstationen angebracht. Vergleichbare Monitore gibt es laut einer Bahnsprecherin bereits in den Bahnhöfen der Oberzentren Braunschweig und Wolfsburg. An den Bahnstationen in Goslar, Peine, Salzgitter-Ringelheim, Vienenburg und Wolfenbüttel sollen die neuen Systeme in der nächsten Zeit ebenfalls verbaut werden. Rund zwei Millionen Euro investiert der Regionalverband in diese Monitore an den verschiedenen Standorten.

„Wir freuen uns, dass wir unsere Fahrgäste nun noch besser über Ankünfte, Abfahrten, Verspätungen oder Fahrplanänderungen bei Bahn und Bus informieren können“, betont Detlef Tanke. Bisher habe es diese Informationen erst am jeweiligen Bahn- oder Bussteig gegeben, jetzt könnten sich Fahrgäste bereits informieren, bevor sie zum Bahnsteig gehen. „Schritt für Schritt machen wir den ÖPNV attraktiver und ich bin besonders froh, dass wir die ersten ZIM an der RB47 installieren können“, fügt der Verbandsvorsitzende an. An dieser Strecke sei in diesem Jahr besonders viel modernisiert und verbessert worden. Ab Dezember verkehren die Züge auf der Strecke im Stundentakt.


„Die Deutsche Bahn hat die Anlagen installiert und übernimmt die Wartung“, erläutert Bärbel Aissen. „Die Geräte werden über die IT Systeme der Deutschen Bahn gesteuert. Neuerungen in der Darstellung der Reisendeninformation sind flexibel umsetzbar.“

Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich hebt die Bedeutung des Bahnhofs im Süden der Stadt hervor. Hier kreuzen sich die von erixx betriebene Nord-Süd-Dieselstrecke mit der elektrifizierten West-Ost-Strecke, auf der die enno-Züge fahren. Er ist froh über die stetige Aufwertung dieses Bahnhofs in den vergangenen Jahren. Vor allem für die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der großen Arbeitgeber in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs werde es gerade mit Blick auf den Stundentakt immer attraktiver, mit dem Zug zur Arbeit zu kommen.


red