Landesverkehrsminister: Maskenpflicht soll nicht von Zugbegleiter durchgesetzt werden

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Einem Medienbericht zufolge haben sich die Verkehrsministerinnen und -minister der Bundesländer dagegen ausgesprochen, dass Mitarbeiter von Bus- und Bahnunternehmen für die Durchsetzung der Maskenpflicht sorgen sollen.

Wie die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Anke Rehlinger, nach Beratungen mit ihren Kollegen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte, sei das Verhängen von Bußgeldern eine staatliche Aufgabe und könne nicht den Verkehrsunternehmen aufgebürdet werden. Vorausgegan­gen war ein Prüfauftrag durch die Regierungschefs der Länder. Diese hatten bei ihren Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende August ein weitgehend einheitliches Bußgeld von mindestens 50 Euro für Maskenverweigerer vereinbart.


Kritiker hatten bemängelt, dass damit den bereits extrem belasteten Beschäftigten in den Zügen eine zusätzliche Aufgabe auferlegt werde. Es gebe Pöbeleien und Übergriffe auf Zugbegleiter, wenn diese nur auf die Maskenpflicht hinwiesen. Zuständig für die Durchsetzung sei demnach die Bundespolizei.


red