Regionalbahn mit Betonbrocken gestoppt – Bundespolizei ermittelt nach Hindernisbereitung

Foto: Bundespolizei (Archiv / Symbolbild)

Einen außerplanmäßigen Stopp musste eine Regionalbahn zwischen Dresden und Zittau in der Nacht vom 14. auf den 15. September in Neusalza-Spremberg (Sachsen) einlegen.

Polizeiangaben zufolge hatten dort bislang unbekannte Täter einen Betonbrocken auf die Schienen gelegt. Als der Triebfahrzeugführer das Überfahren des Hindernisses gegen 00:43 Uhr bemerkte, hielt er seinen Zug per Schnellbremsung an.

Beamte der Bundespolizei stellten am Tatort einen Betonbrocken mit 25 Zentimetern Durchmesser sicher. „Wie groß dieser vor der Überfahrt war, lässt sich aufgrund der zahlreichen kleinen Teil­stücke nicht mehr feststellen“, erklärte Bundespolizeisprecher Alfred Klaner. Von den Tätern, die das Hindernis auf den Gleisen bereiteten, fehlt bislang jede Spur.

Der Triebwagen der Trilex wurde durch den Vorfall offenbar nicht beschädigt. Die Bundespolizei­inspektion Ebersbach ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 03586 / 76020.


red