Baden-Württemberg: Erste Auszahlung im Rahmen des ÖPNV-Rettungsschirms gestartet

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Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat die erste Auszahlung im Rahmen des Rettungsschirms für den öffentlichen Nahverkehr an die Verkehrsverbünde gestartet. Mit den Mitteln sollen die coronabedingten Umsatzeinbußen ausgeglichen werden.

Wie das baden-württembergische Verkehrsministerium mitteilt, wurde kürzlich mit der Auszahlung der ersten Tranche in Höhe von rund 125 Millionen Euro begonnen. Das Ministerium unterstützt damit die Verkehrsunternehmen im Land, die Verluste aufgrund des Rückgangs der Fahrgastzahlen von März bis Juni auszugleichen.

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„Mit dieser Zahlung stellen wir sicher, dass der Bus- und Bahnbetrieb weiterlaufen kann“, erklärt Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). „Für viele Verkehrsunternehmen waren die Monate seit März von großer Unsicherheit und Überlebenssorgen geprägt. Gemeinsam mit dem Bund haben wir daher einen großen Rettungsschirm aufgespannt.“

Da die Nachfrage im ÖPNV auch weiterhin noch signifikant unter jener des Vorjahres liegt, soll nach Angaben des Ministeriums im Herbst eine zweite Zahlung folgen.


red