Ersatzkonzept nach Lkw-Unfall unter Eisenbahnbrücke in Mülheim(Ruhr) angelaufen

Foto: DB AG / Georg Wagner

In der Folge des Großbrandes im Bereich einer Eisenbahnbrücke in Mülheim(Ruhr) vor wenigen Tagen kommt es seit dem heutigen Montag zu massiven Beeinträchtigungen im Zugverkehr.

Am vergangenen Donnerstag (17. September) war ein Lkw nach einem Unfall auf der Autobahn A40 mit 35.000 Litern Treibstoff unter einer Eisenbahnbrücke in Brand geraten. Wie die Deutsche Bahn bereits am Freitag mitteilte, muss eines der fünf Brückenbauwerke komplett abgerissen und neu errichtet werden.


Aufgrund des Unfalls und der geplanten Abrissarbeiten, die bereits in dieser Woche starten sollen, ist bis auf weiteres kein Zugverkehr zwischen Essen Hbf und Duisburg Hbf / Oberhausen Hbf möglich. Daher kommt es seit dem heutigen Montag zu folgenden Beeinträchtigungen: 

Fernverkehr

      • Alle Fernverkehrszüge werden zwischen Dortmund und Duisburg umgeleitet. Die Halte Bochum, Essen, Mülheim (Ruhr) Hbf fallen aus. Es ist mit Verspätungen von etwa 15 Minuten zu rechnen.
      • ICE-Züge der Verbindung Dortmund – Essen – Frankfurt – Nürnberg – München, die in Essen planmäßig beginnen und enden, fallen zwischen Essen und Düsseldorf aus.

Die Deutsche Bahn empfiehlt ihren Reisenden, die nach Essen, Bochum und Mülheim (Ruhr) fahren wollen, den Schienenersatzverkehr des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zwischen Duisburg und Essen zu nutzen.

Nahverkehr

      • Die Nahverkehrslinien RE 1 (RRX), RE 2, RE 6 (RRX), RE 11 (RRX), RE 42, RE 49, RB 32, RB 33, S1, S 2, S 3 werden zum Teil umgeleitet oder durch Busse im Schienen­ersatz­verkehr ersetzt (Ersatzkonzept / Fahrplanänderungen im Detail).

red