In ICE-Tür eingeklemmt – 54-jährige Frau verliert Fingerkuppe

Foto: EVN (Symbolbild)

Eine 54-jährige Frau ist am Mittwoch (23. September) beim Einstieg in einen ICE verletzt worden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.

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Weil sich die Türen des zweiten Zugteils eines bereit­gestellten ICEs im Münchner Hauptbahnhof nicht öffneten, betätigte der Zugchef den manuellen Türöffnungsvorgang. Dabei öffnete sich laut einer Bundespolizeisprecherin nur eine Tür des betroffenen Zugteils zur Hälfte. Als die 54-jährige Deutsche einsteigen wollte und die halb geöffnete Tür mit der linken Hand aufhielt, schloss sich diese jedoch unvermittelt. Dabei klemmte sich die Frau den Zeigefinger ein und die Fingerkuppe wurde durch die sich schließende Tür abgetrennt. Eine vor Ort befindliche Ärztin leistete bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Die Frau wurde in ein Münchner Klinikum eingeliefert.

Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, ist bislang unklar. Die Bundespolizei ermittelt zum Unfall­hergang in alle Richtungen.


red