DB Cargo verbindet Häfen Rotterdam und Antwerpen mit europäischen Wirtschaftszentren

Foto: DB AG

Die Güterbahntochter der Deutschen Bahn, DB Cargo, wird ab Dezember tägliche Zugabfahrten von und zu den größten europäischen Häfen anbieten. Durch die planbaren Verkehre sollen die Umwelt und Straßen laut DB-Vorständin Sigrid Nikutta um jährlich 70.000 Lkw entlastet werden.

Information der Deutschen Bahn

DB Cargo bietet neue Verbindungen von und zu den beiden größten europäischen Häfen Rotterdam und Antwerpen an. Damit vernetzt die Güterbahn ab Dezember täglich die Westhäfen mit den wichtigsten Wirtschaftszentren im deutschen Hafenhinterland. Ab nächstem Jahr soll die Transportmenge auf diesen Verbindungen um etwa 100.000 Container pro Jahr wachsen.

„Wir bauen für unsere Kunden in Antwerpen und Rotterdam auf, was wir mit unserem Netzwerk in anderen Häfen wie Hamburg schon viele Jahre erfolgreich betreiben. Wir stehen bereit! Allein mit den neuen Abfahrten aus den Westhäfen entlasten wir Umwelt und Straßen um jährlich 70.000 Lkw“, so Sigrid Nikutta, Vorstand Güterverkehr der Deutschen Bahn und CEO von DB Cargo.

DB Cargo und ihre Tochter TFG Transfracht bringen mehr Güter auf der Schiene: Alle wichtigen Terminals in den Häfen werden täglich angefahren. Die Ware der Kunden wird von dort im kombinierten und im Einzelwagenverkehr weiter transportiert. Auch Branchen mit schwankenden Mengen wie z.B. die Chemieindustrie können das Angebot nutzen.


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Die Mengen werden aus den Häfen abgefahren und in Kijfhoek gebündelt. Der größte Rangierbahnhof der Niederlande liegt unweit von Antwerpen und nahe Rotterdam. Von dort aus gelangt die Fracht mit schnellen Direktzügen über Nacht an ihr Ziel.

Die Häfen Antwerpen und Rotterdam schlagen jährlich 27 Millionen Container um. Allerdings rollt die Fracht von und zu den Westhäfen bislang erst zu acht bis elf Prozent über die Schiene. Anders in Hamburg: Der drittgrößte Hafen in Europa hat einen Schienenanteil von über 50 Prozent.


red/DB