Pkw kollidiert mit Regionalzug – Vierköpfige Familie entgeht nur knapp einem Unglück

Foto: Feuerwehr Gosberg

Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Agilis-Regionalzug kam es am Sonntagmittag (4. Oktober) an einem Bahnübergang im Pinzberger Gemeindeteil Gosberg (Landkreis Forchheim, Bayern). Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

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Polizeiangaben zufolge wollte ein 38-jähriger Seat-Fahrer um 13.15 Uhr die Bahnstrecke zwischen Forchheim und Ebermannstadt am Bahnübergang in der Bahnhofstraße überqueren. Als sich ein Zug näherte, versuchte der Mann sein Fahrzeug zurückzusetzen, um ausreichend Abstand zur Bahnstrecke einhalten zu können. Hierbei legte der Fahrer offensichtlich den falschen Gang ein und fuhr vorwärts mit seinem Auto auf den Bahnübergang. Trotz einer eingeleiteten Bremsung konnte der Lokführer des Regionalzuges einen Zusammenstoß mit dem Seat nicht mehr verhindern. Das Triebfahrzeug stieß mit der Fahrzeugfront des Seat zusammen.

Im Fahrzeug des 38-Jährigen befanden sich dessen 34-jährige Ehefrau, sowie die beiden zwei- und fünfjährigen Kinder. Alle Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. Auch im Regionalzug gab es trotz der Schnellbremsung keine Verletzten. Der Gesamtschaden wird laut der Polizei auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Foto: Feuerwehr Gosberg

Das Fahrzeug der Familie war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst transportierte das Auto von der Unfallstelle ab. Die Bahnstrecke zwischen Forchheim und Ebermannstadt musste für drei Stunden gesperrt werden.


Am Unfallort befanden sich neben zwei Rettungsdienstbesatzungen und einem Notarzt, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn, die ortsansässige Feuerwehr Gosberg sowie eine Streife der Polizeiinspektion Forchheim.


red