ÖPNV-Preisvergleich unter deutschen Städten – Dresden ist am günstigsten, Bonn am teuersten

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Die Beschäftigten des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) legen in diesen Tagen bundesweit zum wiederholten Male ihre Arbeit nieder. Sie streiken für eine Erhöhung der Löhne anstelle der steigenden Fahrkartenpreise. Doch was zahlen Verbraucher für die Nutzung des ÖPNV in Deutschlands größten Städten überhaupt?

Information von Hausfrage.de

Ein Ranking deckt die große Preisspanne zwischen den Metropolen auf. Grundlage des Rankings bildet der Kostenkompass des Unternehmens Hausfrage.de. Verglichen wurden die Kosten sowohl für Monats- als auch für Einzeltickets und Tagesfahrkarten. Die Tarifzonen decken jeweils das gesamte Stadtgebiet ab. Außerdem wurde errechnet, wie viele Einzelfahrten es bedarf, bis sich die Monatskarte auch bezahlt macht.

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Unter Berücksichtigung aller Faktoren belegt Dresden den ersten Platz im Ranking. Mit dem günstigsten Monats­ticket in Höhe von 51,00 Euro kommen hier vor allem Vielfahrer auf ihre Kosten. Am attraktivsten ist das Zeit­ticket allerdings in München: Nach nur 17 Einzel­fahrten amortisiert sich das Monatsticket für 55,29 Euro. In Dortmund rentiert sich das Ticket dagegen erst nach 30 Einzel­fahrten.

Für Gelegenheitsfahrer lohnt sich vor allem in Magdeburg der Umstieg auf Bus und Bahn. Hier bewegen sich Verbraucher für nur 2,20 Euro von A nach B und auch das 24-Stunden-Ticket ist mit 5,30 Euro das günstigste im Ranking. Ganz anders sieht es in Hamburg aus: Mit Kosten von 3,40 Euro pro Einzelticket fährt die Hansestadt die teuerste Schiene. Mit einem Tagesticketpreis von 7,90 Euro bewegt sich die Hansestadt im Vergleich auch noch im oberen Preissegment.

Quelle: Hausfrage.de

Absolutes Schlusslicht bildet die Stadt Bonn: in gleich zwei Kategorien landet die Stadt am Rhein auf dem letzten Platz. Eine Tageskarte im SWB-Verbund kostet 8,80 Euro und ein Monatsticket ganze 101,90 Euro. Amortisiert hat sich die Monatskarte – genau wie in Frankfurt – erst nach 33 Fahrten.


red/PM Hausfrage