Maskenpflicht: Gesichtsvisiere im Hamburger Verkehrsverbund nicht mehr erlaubt

Foto: HVV / EVN / Jens Rohde

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erkennt Gesichtsvisiere in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln „grundsätzlich nicht mehr als ausreichende Mund-Nasen-Bedeckung“ an.

Seit dem heutigen Montag (12. Oktober) werden Gesichtsvisiere im Raum Hamburg nicht mehr als Mund-Nasen-Bedeckung anerkannt. Das teilte der zuständige Verkehrsverbund HVV mit. Eine Ausnahme werde nur noch bei Menschen gemacht, die „nachweislich gesundheitliche Beeinträch­tigungen“ haben.

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Wer bei einer Kontrolle mit einem Visier angetroffen wird, müsse mit einer Vertragsstrafe rechnen. „Im ÖPNV ist es mit steigenden Fahrgastzahlen nicht zu allen Zeiten möglich, den Abstand zu halten. Deshalb bestehen hier zum Schutz der anderen Fahrgäste besondere Anforderungen“, schreibt der Verkehrsverbund.

Hintergrund sind nach Angaben des HVV die zusätzlichen Maßnahmen, die der Hamburger Senat mit Wirkung zum 12. Oktober ergriffen hat, nachdem der 7-Tage-Inzidenz-Wert von 35 Neuinfek­tionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten wurde.


red