Modernisierungsarbeiten am Frankfurter Hbf haben begonnen

Foto: DB AG / Christian Bedeschinski

Die Deutsche Bahn, der Bund, die Stadt und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) investieren rund 375 Millionen Euro in die Runderneuerung des Frankfurter Hauptbahnhofs. Davon profitiert zuallererst das Untergeschoss. Die Arbeiten starten in dieser sogenannten B-Ebene und sollen dort bis 2024 abgeschlossen sein.

Den Startschuss für die Bahnhofsmodernisierung gaben am Montag DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), Prof. Knut Ringat.

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„Zusammen mit unseren Partnern nehmen wir 375 Millionen Euro in die Hand und lassen den Bahnhof in neuem Glanz erstrahlen“, sagt Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Der Frankfurter Hauptbahnhof sei nicht nur Wahrzeichen der Metropole, sondern zählt zu den größten Mobilitätsdrehscheiben Deutschlands, der täglich von rund 500.000 Reisenden und Besuchern genutzt wird. „Mit dem Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof setzen wir ein modernes Gesamt­konzept um: Wir sorgen für eine offene Gestaltung, eine einladende Beleuchtung und einen völlig neuen Einkaufs- und Gastronomie­bereich. So soll der Bahnhof wieder zu einem modernen, attraktiven Aushänge­schild Frankfurts werden“, so Pofalla.

Fotos: Schmitz&Pütz (Visualisierung)

Der Frankfurter Hauptbahnhof steht vor seiner größten baulichen Veränderung seit seiner Eröffnung im Jahr 1888. Nun werde der Bahnhof, das zentrale Tor zu Frankfurt, „nicht nur technisch, sondern auch optisch an die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts angepasst“, ohne das dabei die „historische Silhouette dieses Gebäudes“ verloren geht, betont der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann. Die Stadt „war schon immer und wird auch immer eine Stadt des Wandels bleiben. Daher ist es nur logisch, dass sich auch das Antlitz des Hauptbahnhofs verändert.“


Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds ergänzt: „Der Frankfurter Hauptbahnhof ist ohne Zweifel der große Dreh- und Angelpunkt des Verbundes. Nirgendwo steigen mehr Menschen in die Verkehrsmittel des RMV ein und jeden Fahrplanwechsel wünschen sich unsere Fahrgäste vor allem eines: noch mehr schnelle Direktverbindungen hierher. Mit dem Umbau der B-Ebene erstrahlt unser wichtigster Knotenpunkt bald in einem zeitgemäßen Gewand und macht ihn zu einer attraktiven Visitenkarte des öffentlichen Nahverkehrs.“


red