Nexxiot optimiert Schienengüterverkehr von Transchem

Foto: Transchem

Der polnische Eisenbahnbetreiber Transchem setzt bei der digitalen Aufrüstung seiner Güterwagenflotte künftig auf Sensortechnik von Nexxiot.

Um die Nachhaltigkeit der Transporte und die Qualität der beförderten Güter zu erhöhen, haben Transchem und Nexxiot eine Partnerschaft vereinbart. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sammelt und analysiert Nexxiot relevante Daten des Unternehmens, damit ab sofort noch bessere Entschei­dungen für die betrieblichen Abläufe getroffen werden können. Europaweit verfügt Transchem über eine Flotte von über 1.000 Güterwagen.

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Transchem transportiert flüssige Massengüter, von denen viele temperaturempfindlich sind. Einige der Chemikalien sind ätzend oder entflammbar, was bedeutet, dass zur Überwachung Sensor­technik erforderlich ist, die für den Einsatz in solchen Arbeitsumgebungen verwendet werden kann. Andere Güter benötigen eine aktive Temperaturüberwachung, damit sie am Ziel sicher entladen werden können. So können beispielsweise Teer oder Bitumen nicht entladen werden, wenn sie zu kalt sind.

„Wir haben häufig das Gefühl, dass unsere Partner sicherheitshalber das Produkt überhitzen. Das führt aber zu zusätzlichen Kosten, verschwendeter Wärmeenergie und starken Emissionen“, erläutert Rafał Cisek, Direktor für internationale Zusammenarbeit bei Transchem. Der künftige Einsatz der Nexxiot-Lösung soll nun Transparenz in die Prozesse bringen. Ziel sei es dabei, unnötige Emissionen zu reduzieren und die Qualität der transportierten Güter zu erhöhen. „Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns nun, in Echtzeit über den Einsatz von Beheizung zu entscheiden. Außerdem können wir besser bewerten wie viel Zeit für die Abwicklung der Be- und Entladung benötigt wird“, so Cisek. Durch die von Nexxiot eingesetzte Technologie sei zudem das Verfolgen und Überwachen von Frachttransporten mit hoher Genauigkeit weltweit möglich.


red