Führungswechsel bei der DB RegioNetz Verkehrs- und Infrastruktur GmbH

Foto: DB AG

In der Geschäftsführung der DB RegioNetz Verkehrs- und Infrastruktur GmbH, die auch für die Kurhessenbahn verantwortlich ist, hat es kürzlich einen Wechsel gegeben.

Information der Deutschen Bahn

Nach fast 20 Jahren an der Spitze der Regio-Netze ist Jürgen Dornbach aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Ihm folgt Christoph Kraller, bisheriger Geschäftsleiter des größten Regio-Netzes Südostbayernbahn. Dornbach wird auf Wunsch der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates den Regio-Netzen noch bis Ende 2022 beratend zur Seite stehen und zudem u.a. konkrete Projekte bei der Kurhessenbahn im Rahmen des aktuellen Verkehrsvertrages vorantreiben.

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Letzte Woche trafen sich die beiden Regio-Netz-Manager sowie Mitglieder der Geschäftsleitung der Kurhessenbahn gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV), um die „Staffelübergabe“ auch beim nordhessischen Aufgabenträger offiziell zu vollziehen, sich kennenzulernen und Eckdaten der künftigen Zusammenarbeit zu besprechen. Weitere Gespräche beim Rhein-Main-Verkehrsverbund sowie in Nordrhein-Westfalen beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) werden folgen. „Uns ist auch in Zukunft an einer engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen Aufgabenträgern gelegen, denn uns eint das Ziel einen attraktiven und verlässlichen SPNV hier in der Region anzubieten und flexibel auf die anstehenden Herausforderungen zu reagieren. Mein Vorgänger hat hier Maßstäbe gesetzt und immer auf Augenhöhe zum Wohle der Kunden verhandelt. Das ist auch mein Anspruch“, so Christoph Kraller, neuer Chef der Regio-Netze.

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„Der NVV dankt Herrn Dr. Dornbach für die langjährige beste Zusammenarbeit. Gemeinsam konnten NVV und Kurhessenbahn für die Landkreise Kassel und Waldeck-Frankenberg eine einzigartige Erfolgsgeschichte im Bahnverkehr umsetzen. Wir wünschen Herrn Dr. Dornbach das Beste für die Zukunft und wollen mit seinem Nachfolger Christoph Kraller eine ebenso vertrauensvolle Weiterführung der Arbeit umsetzen“, sagt Steffen Müller, Geschäftsführer Nordhessischer VerkehrsVerbund (NVV).


Die Regio-Netze werden mit Christoph Kraller als Sprecher sowie mit Cornelia Würtz und Gudrun Elser auch künftig von einer Dreier-Geschäftsführung geleitet. Das Regio-Netz Kurhessenbahn wird auch weiterhin als Profitcenter geführt.

Die bundesweit fünf Regio-Netze Erzgebirgsbahn (Sachsen), Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (Thüringen), Kurhessenbahn (Hessen), Westfrankenbahn (Bayern, Baden-Württemberg) und die Südostbayernbahn (Bayern) sowie das Fahrzeug- und Technologiezentrum Chemnitz bleiben erhalten und werden auch künftig als eigenständige Profitcenter vor Ort geführt. Der bisherige Verkehrsbetrieb Gäubodenbahn (Bayern) sowie die Vertriebseinheit Vertriebsservice Ostbayern werden perspektivisch in die Südostbayernbahn integriert.


red