Nach Missbrauch der Notbremse und Zerstörung einer Fensterscheibe – Bundespolizei ermittelt Tatverdächtigen

Foto: Bundespolizei

Wie Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, konnte ein bislang unbekannter Mann, der am 3. Oktober in Wrist einen Zug per Notbremse gestoppt hat und dann durch eine einge­schla­gene Fensterscheibe geflüchtet war, identifiziert werden.

Laut einem Bundespolizeisprecher stellten Beamte der Polizei Kellinghusen zwei Tage nach dem Vorfall in einem Waldstück Nähe Wrist eine männliche Person fest, die aus einer psychiatrischen Klinik im Kreis Schleswig-Flensburg abgängig war. Die Person wurde dorthin zurück verbracht.

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Nach der Sichtung der Videoaufnahmen aus dem betreffenden Zug und einem Abgleich der Lichtbilder mit der besagten Person konnte der Mann laut Polizeiangaben eindeutig als Tatverdächtiger ausgemacht werden.

Trotz des psychischen Zustandes des 46-jährigen Mannes wird gegen ihn wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Missbrauch von Nothilfemitteln und Körperverletzung ermittelt. Nach Angaben des Bundespolizeisprechers hatte sich am 4. Oktober eine Frau gemeldet, die aufgrund der Notbremsung offenbar leicht verletzt wurde.


red