Österreich: Rahmenplan vorgestellt – ÖBB investiert bis 2026 rund 17,5 Milliarden Euro in die Infrastruktur

Foto: ÖBB / Robert Deopito

Die ÖBB investiert zwischen 2021 und 2026 insgesamt 17,5 Milliarden Euro im Auftrag der österreichischen Regierung in die Modernisierung und den Ausbau der Bahninfra­struktur.

Details dazu stellten Österreichs Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und ÖBB-Chef Andreas Matthä am vergangenen Freitag vor. Der Rahmenplan, der jährlich rund drei Milliarden Euro vorsieht, umfasst unter anderem den Ausbau des S-Bahnangebots, weitere Attraktivierung der Regional­bahnen und ein ehrgeiziges Elektrifizierungsprogramm, mehr Kapazität und wirtschaft­lichere Streckennutzung für den Güterverkehr sowie die Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Bau und Betrieb.

„Mit dem neuen ÖBB-Rahmenplan bringen wir das größte Bahnpaket auf Schiene, das die Republik je gesehen hat. Mehr als 17 Milliarden Euro für Bahnprojekte im ganzen Land sind eine Ansage im Kampf gegen die Klimakrise“, sagte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

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„In den vergangenen Jahren haben sich die S-Bahnen großer Kundenzuwächse erfreut. Auch unsere Regionalbahnen haben sich sehr positiv entwickelt. Trotz des ordentlichen Corona-Dämpfers müssen wir jetzt in eine moderne, effiziente und zukunftsfitte Bahn investieren. Denn, die akute Klimakrise wird noch mehr Fahrgäste zum Umstieg motivieren. Vor allem zu Spitzenzeiten ist die Kapazität in neuralgischen Streckenabschnitten bereits ausgelastet, darunter leidet der Personen- als auch der Güterverkehr. Wir müssen für die Zeit nach der Corona-Krise gewappnet sein“, sagte ÖBB-CEO Andreas Matthä.


red