19-Jähriger flüchtet mit gestohlenem Fahrzeug vor Polizei und verunfallt an Bahnübergang

Foto: Kantonspolizei Freiburg

In der Nacht auf Montag (19. Oktober) hat sich ein Fahrschüler in Châtel-St-Denis in der Schweiz mit einem gestohlenen Auto einer Polizeikontrolle entzogen und die Flucht ergriffen. Im Bereich eines Bahnübergangs kam es schließlich zum Unfall.

Gegen 02:30 Uhr versuchte eine Patrouille der Kantonspolizei anlässlich einer Verkehrskontrolle einen Pkw-Fahrer anzuhalten, der in Châtel-St-Denis unterwegs war. Der am Steuer des Fahrzeugs befindliche Mann verweigerte es, den Anordnungen der Beamten Folge zu leisten und ergriff mit hoher Geschwindigkeit die Flucht in Richtung Corsier-sur-Vevey. In Palézieux-Gare angekommen, verlor er die Kontrolle über das Auto und kollidierte mit der Sicherungsanlage eines Bahnübergangs.

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Zum Zeitpunkt des Geschehens befanden sich im Fahrzeug drei im Kanton Freiburg wohnhafte Personen. Beim Unfall, wurde die 18-jährige Mitfahrerin verletzt und mit der Ambulanz in ein Spital gebracht. Der Fahrer und ein weiterer Mitfahrer, beide im Alter vom 19 Jahren, wurden nicht verletzt. Sie wurden vorläufig festgenommen.

Laut den ersten polizeilichen Ermittlungen besaß der Fahrer des Pkw ausschließlich einen Lernfahrausweis. Das Fahrzeug hatte er am Abend in Cousset entwendet.

Der Bahnverkehr auf der Linie Palézieux-Gare – Châtel-St-Denis war infolge des Unfalls für rund acht Stunden unterbrochen.


red