DB-Konzern lässt Produkte von DB Systel unabhängig prüfen

Foto: DB AG / Rico Emersleben

Der Bundesregierung sind nach eigenen Angaben keine überhöhten Preise bekannt, die der DB-Konzern an seine IT-Tochter DB Systel zahlt. Die NDR-Sendung Panorama hatte im Juli über derartige Praktiken berichtet.

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion heißt es, dass der Bundes­regierung Mehrausgaben der Deutschen Bahn AG wegen der Zahlung möglicherweise nicht marktüblicher Preise an das eigene Tochterunternehmen DB Systel GmbH nicht bekannt seien. Nach Auskunft der DB AG lasse der DB-Konzern die Produkte von DB Systel regelmäßig durch unabhängige externe Unternehmen auf die Vergleichbarkeit am Markt hin prüfen, schreibt die Regierung weiter. Dies erfolge im Rahmen von professionellen Benchmarks, die der Konzern beauftrage und bei denen sichergestellt sei, dass alle wichtigen Produkte in einem zwei-jährlichen Turnus untersucht werden.


Die Benchmark-Firmen wählten hierbei in eigener Verantwortung und ohne Einflussnahme des DB-Konzerns die Vergleichsunternehmen aus. Die Prüfungen würden seit mehr als zehn Jahren durchgeführt. Hinsichtlich der Preise hätten sich „keine signifikanten Abweichungen zum Markt“ ergeben, heißt es von Seiten der Bundesregierung.


red