Frau springt während Fahrkartenkontrolle ins Gleis und kommt mit Stromschiene in Kontakt

Foto: Joachim Plehn (Symbolbild)

Eine 49-jährige Frau ist am Dienstagvormittag (20. Oktober) in den Gleisbereich gesprungen und erlitt dabei einen Stromschlag aus der Stromschiene. Die Frau, die sich zuvor in einer S-Bahn der Fahrscheinkontrolle entzogen hatte, wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach Angaben der Bundespolizei nutzte die Frau zunächst eine S-Bahn der Linie S1 in Hamburg. Als sie im Rahmen einer Fahrscheinkontrolle angesprochen wurde, ergaben sich offenbar tarifrechtliche Unstimmigkeiten. Am S-Bahnhof Othmarschen lief die 49-Jährige dann unvermittelt über den Bahnsteig und sprang ins gegenüberliegende Gleis.

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Während der Prüfdienst die Frau aufforderte, den Gleisbereich zu verlassen, verlor diese das Gleichgewicht und kippte rückwärts gegen die Isolation der Stromschiene. Als sie sich wiederaufrichten wollte, kam sie laut Polizeiangaben mit der stromführenden Einrichtung in Kontakt und erlitt einen Stromschlag. Anschließend wurde eine Streckensperrung und die Abschaltung des Fahrstroms veranlasst. Ein sofort alarmierter Rettungsdienst brachte die verletzte Frau wenig später in ein Krankenhaus.

Laut einem Bundespolizeisprecher hat die 49-Jährige wohl extremes Glück gehabt. Denn das Berühren der 1.200 Volt führenden Stromschiene ist lebensgefährlich und endet oftmals tödlich.


red