„Bester im Beruf“: DB-Azubi von der Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet

Foto: Michael Deutsch

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat dem ehemaligen Auszubildenden der Deutschen Bahn (DB) Lukas Mürling die Auszeichnung „Bester im Beruf“ verliehen.

Lukas Mürling hat seine Ausbildung zum Industriemechaniker im Sommer abgeschlossen mit der Note 1. Das ist mit 98 Punkten das beste Prüfungsergebnis im Bereich der gewerblich technischen Abschlussprüfung. Damit ist Mürling „Bester im Beruf“ und zugleich auch Sonderpreisträger.

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„Wir freuen uns alle sehr über diese beeindruckende Leistung“, sagt Thomas Prosowski, Leiter des Instandhaltungswerks Halle von DB Cargo. Mürling sei ein sehr interessierter und engagierter Mitarbeiter. „Wir sind stolz, dass er als Instandhalter im Werk ein fester Teil unseres Teams ist“, so der Werksleiter.

Die Ausbildung zum Industriemechaniker im Werk bei DB Cargo habe dem 24-Jährigen großen Spaß gemacht, wie er selbst erklärt. Außerdem sei er sehr froh, dass die Deutsche Bahn ein sicherer Arbeitgeber sei, der nach der Ausbildung auch viele Perspektiven biete.

Wie die Deutsche Bahn betont, sei das Unternehmen auch in Krisenzeiten ein „Chancengeber für junge Menschen.“ Allein zum Ausbildungsstart am 1. September 2020 haben mehr als 4.700 Nachwuchskräfte bei der DB eine Ausbildung oder ein Duales Studium begonnen – so viele wie noch nie. Insgesamt rund 50 Ausbildungsberufe bietet der Konzern, die sich schwerpunktmäßig auf vier Berufsgruppen verteilen: eisenbahnspezifische Berufe, kaufmännisch-serviceorientierte Berufe, gewerblich-technische Berufe und IT-Berufe.


2020 fingen in Sachsen-Anhalt in den Top-5-Ausbildungsberufen 37 Mechatronikerinnen und Mechatroniker, 29 Elektronikerinnen und Elektroniker Betriebstechnik, 24 Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer, 15 Fahrdienstleiterinnen und Fahrdienstleiter sowie 13 Kauffrauen und Kaufmänner für Verkehrsservice an. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung bekommen die DB-Nachwuchskräfte in der Regel ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten.


red