Intercity überfährt im Gleis liegenden Gegenstand

Foto: Bundespolizei

Ein Intercity der Deutschen Bahn auf dem Weg von Rostock nach Dresden musste am Dienstagmorgen (27. Oktober) seine Fahrt vorzeitig beenden.

Der Zug hatte zwischen Laage und Subzin-Liessow in Mecklenburg-Vorpommern einen metallischen Gegenstand überfahren. Wie die Bundespolizei mitteilte, kam IC 2173 daraufhin auf freier Strecke zum Stehen. Nach einer ersten Nachschau am Zug setzte der Lokführer seine Fahrt nur noch langsam bis zum Haltepunkt Subzin-Liessow fort. Dort mussten die rund 50 Reisenden den beschädigten Intercity verlassen. Durch den Vorfall kam es zu diversen Zugausfällen und Verspätungen.

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Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei handelte es sich bei dem überfahrenen Gegenstand um ein Fahrzeug­teil, das offensichtlich von einem zuvor durchfahrenden Zug stammte.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen musste die betreffende Bahnstrecke zeitweilig in beide Fahrtrich­tungen gesperrt werden. Personen wurden durch das Ereignis nicht verletzt. Es entstand jedoch ein Sachschaden am Triebfahrzeug. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.


red