Tödlicher Unfall in Lünen – 32-Jähriger springt auf anfahrenden Zug und verunglückt

Foto: Pixabay (Symbolbild)

Am vergangenen Samstagmorgen (31. Oktober) ist ein 32-jähriger Dortmunder in Lünen (Nordrhein-Westfalen) auf einen fahrenden Zug aufgesprungen und kurz darauf tödlich verunglückt.

Bereits gegen 11 Uhr wurde die Bundespolizei über eine Person informiert, welche im Lüner Hauptbahnhof auf einen anfahrenden Zug gesprungen sein soll. Kurz darauf verdichteten sich Meldungen über eine verunfallte Person.

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Wie Ermittlungen der Dortmunder Polizei und der Bundespolizei ergaben, handelte es sich um einen 32-jährigen Dortmunder. Der Mann soll auf die anfahrende Regionalbahn 51, auf die Puffer zwischen zwei Waggons gesprungen sein. Von dort rutschte er nach wenigen hundert Metern jedoch ab, stürzte in die Gleisanlagen und erlitt tödliche Verletzungen.

Bereits vor mehr als 30 Jahren hatte sich ein ähnlicher Unfall am Lüner Hauptbahnhof ereignet. Ein junger Mann versuchte ebenfalls, einen anfahrenden Zug zu erreichen und fiel beim Sprung ins Gleisbett. Er überlebte schwer verletzt.

Die Bundespolizei warnt aufgrund des Unfalls erneut vor den Gefahren des Bahnverkehrs und weist auf die Lebensgefahr im Gleisbereich hin: Solche Aktionen bzw. das sogenannte S-Bahn-Surfen sind immer lebensgefährlich. Tödliche Gefahren gehen aber nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie z.B. stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur aus.


red