S-Bahn in Berlin mit Luftdruckwaffe beschossen – Triebfahrzeugführer verletzt

Foto: EVN (Symbolbild)

Am Sonntagabend (1. November) hat ein bislang unbekannter Täter einen S-Bahn-Zug auf dem Berliner S-Bahn-Ring beschossen und dabei einen Triebfahrzeugführer verletzt.

Polizeiangaben zufolge wurde gegen 20:27 Uhr die S 41 zwischen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße mit einer Luftdruckwaffe beschossen. Dabei gelangte ein Projektil durch das geöffnete Fenster des Führerstandes und traf den Triebfahrzeugführer am Kopf. Der 59-Jährige kam zur medizinischen Versorgung seiner augenscheinlich leichten Verletzung in ein Krankenhaus. Die betroffene S-Bahn blieb am Bahnhof Greifswalder Straße stehen. Reisende kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

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Durch die Fahndungsmaßnahmen, die ein Polizeihubschrauber unterstützte, kam es zu erheblichen Auswirkungen, wie z. B. Zugausfällen und Verspätungen, auf den S-Bahnverkehr. Alarmierte Bundespolizisten fahndeten erfolglos nach dem Täter.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich bei der Bundespolizei unter 030 / 20622 93 60 zu melden.


red